Heidenpeter

Heidenpeter

--Nach der RATZKATREIN das zweite Stück der Trilogie "gegen das Vergessen" von J.Schütz--

Samstag, 26. Oktober 2019
2019-10-26 19:30:00 2019-10-26 22:00:00 Europe/Zurich Heidenpeter --Nach der RATZKATREIN das zweite Stück der Trilogie "gegen das Vergessen" von J.Schütz-- Bürgerhaus Gambach
 
Türöffnung 19:00
Beginn 19:30
Ende 22:00
 
Bürgerhaus Gambach
Am Bürgerplatz 1
35516 Münzenberg
Deutschland
 
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--Nach der RATZKATREIN das zweite Stück der Trilogie "gegen das Vergessen" von J.Schütz--

Wir schreiben das Jahr 1811. Die Zeit der großen Räuberbanden neigt sich dem Ende zu. Als einer der letzten Wetterauer Räuber wird auch Peter Görzel festgenommen und von Hanau ins Stockhaus in Gießen ausgeliefert. Die Fahndung nach ihm gestaltete sich schwierig, denn Görzel hatte schon beizeiten erkannt, dass ein Leben als Räuber zu gefährlich geworden war. Er wohnte mit seiner Lebensgefährtin und den beiden Kindern in Kransberg. Da er nun einen festen Wohnsitz vorweisen konnte, erhielt er unter falschem Namen einen gültigen Pass, der es ihm und seiner Familie ermöglichte, als fahrender Händler umherzuziehen. In diesem Zeitraum, der etwa drei Jahre dauerte, beging er keine Straftaten. Mit seiner Familie verband ihn eine enge, sehr liebevolle Beziehung.

Die Verhöre der bereits festgenommenen Räuber gaben dem Hofgerichtsrat Grolmann in Gießen den Hinweis, dass sich mit Peter Görzel einer der Haupttäter noch in Freiheit befand. Die Personenbeschreibung wurde daraufhin vervollständigt, die Steckbriefe erneuert und eine Kopfprämie ausgesetzt. Nun erst gelang es, den Gesuchten in der Nähe von Hanau festzunehmen.

Peter Görzel, von seinen Kameraden „Heidenpeter“ genannt, wusste, dass er nach der damaligen Rechtssprechung nur zum Tode verurteilt werden konnte, wenn er ein Geständnis ablegt. Er leugnete alle Taten, die ihm zur Last gelegt wurden.

Während der Verhöre erfuhr Görzel, dass auch die Ehefrauen oder Partnerinnen der Räuber streng bestraft wurden und die Kinder für immer von den Familien getrennt wurden. Um das zu verhindern, und um der Familie auch nach seiner Verurteilung ein Auskommen in Freiheit zu ermöglichen, begibt sich Heidenpeter auf einen für ihn gefährlichen Weg mit ungewissem Ausgang.

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